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Wie viele von euch bereits mitbekommen haben, wird aktuell lautstark das Thema "Werbung", und wie man damit umzugehen hat, diskutiert. Die Verunsicherung unter den Bloggern ist mittlerweile groß, da die Umsetzung nicht so durchsichtig ist, wie wir "Nichtjuristen" es eigentlich bräuchten. Aus diesem Grund deklariere ich zukünftig bestimmte Details meiner Rezensionen, auch wenn ich keinerlei kommerziellen Zweck damit verfolge und auch noch nie eine monetäre Gegenleistung dafür erhalten habe. Aber ihr wisst ja: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Alternativ bliebe mir, aus Angst meinen Blog zu schließen! Da jedoch mein Herz daran hängt,
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Freitag, 3. März 2017

Hundert Stunden Nacht

Quelle: Carlsen
Hundert Stunden Nacht  

von Anna Woltz  

Originaltitel: Honderd uur nacht 
Originalverlag: Em. Querido's Uitgeverij B.V., Amsterdam
aus dem Niederländischen von: Andrea Kluitmann

Erscheinungstermin: 03. März 2017 
Hardcover, gebunden mit Schutzumschlag,
256 Seiten, ab 14 Jahren,
15,00 x 22,00 cm, 
ISBN: 978-3-551-58348-2

D: 15,99 € A: 16,50 € CHF: 23,50 € 
ebook D: 10,99 € | A: 10,99 € 

Verlag: Carlsen


die Autorin: 

Anna Woltz wurde 1981 in London geboren und wuchs in Den Haag auf.
Sie studierte Geschichte in Leiden und arbeitet seither als Autorin und
Journalistin. Nach den erfolgreichen Kinderbüchern „Meine wunderbar
seltsame Woche mit Tess“ und „Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte“ legt sie mit „Hundert Stunden Nacht“ ihr erstes Jugendbuch auf Deutsch vor. 


Klappentext:

Emilia hat sich die Kreditkarte ihres Vaters geschnappt und einen Flug nach New York gebucht. Sie will einfach nur weg. Aber das Apartment, das sie übers Internet gemietet hat, gibt es gar nicht und zu allem Überfluss kündigt sich Wirbelsturm Sandy an. Zum Glück lernt sie Seth, Abby und den ziemlich verrückten Jim kennen. Zusammen finden sie eine Bleibe in SoHo. Inzwischen hat der Sturm die Stadt fest im Griff: das Haus beginnt zu wackeln, dann fällt der Strom aus. Die vier müssen immer enger zusammenrücken, ob sie wollen oder nicht.


Zitate:
"Ein Mädchen, das nachts die Kreditkarte des eigenen Vaters klaut, um ein Ticket zu buchen, setzt sich nicht auf eine Flughafentoilette und heult." Seite 13
"Ich weiß genau, was jetzt passiert. Ich werfe es niemanden vor, wenn sie aufgeben. Wenn sie mich aufgeben. Aber schön ist es trotzdem nicht." Seite 87


Meinung:

Die 14-jährige Emilia will nur noch eins: ganz weit weg von ihren Eltern. Kurzerhand stibitzt sie die Kreditkarte ihres Vaters, fälscht die benötigten Dokumente und setzt sich in ein Flugzeug nach New York.
Leider geht jedoch innerhalb kürzester Zeit so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann und ihre Reise aus dem Chaos droht eine Reise in noch größeres Chaos zu werden…
Zum Glück freundet sie sich jedoch ziemlich schnell mit Jim sowie dessen Nachbarn Seth und Abby an, sonst wäre sie wahrscheinlich komplett aufgeschmissen. Vor allem, als der Orkan Sandy sich ankündigt und droht, eine echte Gefahr zu werden…

Schon auf den ersten Seiten wird uns bewusst, wie traurig der Charakter Emilia ist. Sie ist einsam, frustriert und enttäuscht. Nichts möchte sie lieber, als diesen Gefühlen den Rücken zu kehren. Die emotionale Betonung sowie die gewählte Ich-Perspektive machen sie menschlich und wecken Mitleid. Durch den gewählten Schreibstil, der sich in kurzen, rasanten Sätzen niederschlägt, wird die Geschichte noch lebendiger. Sie wirkt lebendig, impulsiv, jung und aufregend, so dass alle Empfindungen der Protagonistin perfekt widergegeben werden. Enttäuschung, Wut, Einsamkeit, Frustration, aber auch Euphorie, Freundschaft und Freiheit! Dies erschafft einen sehr mitreißenden Lesegenuss. 

Schön finde ich auch die Tatsache, dass viel Wert auf essentielle Dinge gelegt wird. So erleben wir die Freundschaft der Charaktere, die eigentlich grundverschieden sind, und dennoch fest zueinander halten. Auch erinnert uns die Autorin daran, dass -egal wie schlecht es uns geht- jeder sein Päckchen zu tragen hat. „Hundert Stunden Nacht“ ist auf jeden Fall ein Buch, dass ab und an zum Nachdenken anregt.

Alles in allem empfand ich persönlich das Buch, als eine schöne Geschichte über Freundschaft, Freiheit und das Erwachsenwerden. Sie erinnert mich daran, dass einem manchmal einfach nur der richtige Blickwinkel fehlt, denn letzten Endes, sind wir sind alle nur Menschen. 
In diesem Sinne: macht das Beste draus ;) 


mein Fazit: 
                                 4 von 5 Sternen


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